Im Mittelpunkt der Kompetenzfeststellung KomPo7, die in der 7. Jahrgangsstufe stattfindet, steht die Beobachtung und Beschreibung der sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. KomPo7 ist für viele Schülerinnen und Schüler der Einstieg in die Berufs- und Studienorientierung. Sie erkunden ihre Stärken und schulisch-beruflichen Interessen. Das Erkennen der eigenen Stärken gibt den Jugendlichen Selbstvertrauen und steigert die Bereitschaft für die eigene berufliche Zukunft Verantwortung zu übernehmen.

Kompetenzen entdecken und fördern

Die Schule an der Wascherde bietet in der 7. und 8. Jahrgangsstufe Kompetenzstellungsverfahren an. An speziellen Tagen erforschen Schülerinnen und Schüler ihre personalen, methodischen und sozialen Kompetenzen nach dem Verfahren von KomPo7 des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e.V.

Unter Anleitung eines Teams aus ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern der Schule, unterstützt von pädagogischen Mitarbeiterinnen des Bildungswerkes der Hessischen Wirtschaft, lösen die Schülerinnen und Schüler mehrere handlungs- und erlebnisorientierte Gruppenaufgaben. Die beobachteten Kompetenzen jedes einzelnen Teilnehmers werden hierbei von den Beobachtern dokumentiert. Angewendet wird unter anderem ein Beobachtungsverfahren, wie es auch bei Assessment-Centern eingesetzt wird.

KomPo7 ist ein zentrales Element der hessenweiten Strategie zur Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf (OloV) sowie der Vereinbarung zur Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Abschluss“ zwischen dem Bund und dem Land Hessen.

Kompetenzprofil

Am Ende des Kompetenzfeststellungsverfahrens wird von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer ein individuelles Kompetenzprofil erstellt, dass auf der Selbsteinschätzung der Schülerin, des Schülers und der Fremdeinschätzung der Beobachter basiert.

Das Profil beinhaltet neben

  • der methodischen Kompetenz (Arbeitsverhalten),
  • die personale Kompetenz (Lernverhalten)
  • und die soziale Kompetenz (Sozialverhalten) des Probanden.

Im Anschluss daran erfolgen Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern, um sich mit diesen über die Ergebnisse der Kompetenzermittlung auszutauschen, welche auch im Berufswahlpass dokumentiert werden. Darauf aufbauend wird eine individuelle Förderung erarbeitet, welche in den folgenden Monaten innerhalb verschiedener Unterrichtsbereiche umgesetzt wird.

KomPo7 dient unter anderem auch zur Vorbereitung und Auswahl der ersten Praktika (Berufsorientierung).

 

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